Palmblatt, Zuckerrohr und Co – alternatives Geschirr: DIE Alternative?

20150111_150544Pommes von Palmblatt-Tellern oder Burger aus Zuckerrohr-Schalen? Klingt hip, ziemlich „bio“ und könnte eine echte Alternative zu Einweggeschirr aus Plastik sein. Oder etwa doch nicht? Ein Versuch, den Palm-Zuckerrohr-Bioplastik-Dschungel zu durchdringen.

Wir geben’s zu: Wir waren begeistert! Nachdem praktisch alle Stände des Streetfood-Festivals ihre Delikatessen in Plastikschalen angeboten haben – hier endlich ein Lichtblick. Zuckerrohrschale: 9Cent das Stück – statt rund 20Cent für das Plastikmodell.
Und nebenan die Variante aus Palmblättern, die Becher aus Bioplastik. Doch die Kernfrage auch bei diesen „Verpackungen“: Wie sieht die Ökobilanz aus? Ganz ehrlich: Wir haben uns einen Wolf recherchiert – auf Deutsch, auf Englisch –  aber das Ergebnis war nicht wirklich prickelnd. Wir fragten also die  Deutsche Umwelthilfe. Genauer:  Thomas Fischer, Leiter der Abteilung Abfallpolitik und Kreislaufwirtschaft.

Gibt es Studien über die Ökobilanz von alternativem Einweggeschirr ?

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Zuckerrohrplantagen – oft wurde dafür Regenwald abgeholzt

„Nein“, sagt Thomas Fischer, „ich kenne auch keine Studien zur Ökobilanz von alternativem Einweggeschirr. Zumindest keine, die veröffentlicht wurde! Denn wenn jemand eine gute Ökobilanz bei alternativem Einweggeschirr ermittelt hätte, würde er damit garantiert hausieren gehen!“

Ist Palmblatt-Geschirr eine umweltfreundliche Alternative?

Leider nein. Denn Palmblattteller bestehen meist nicht nur aus Blättern. Klar, die Grundlage sind schon abgefallene Palmblätter – also ein Abfallprodukt. Diese werden eingeweicht, erhitzt und in Form gepresst. Aber: „Blätter alleine halten nicht“, sagt Thomas Fischer von der DUH: „Oft sind Biokunststoffe mit dabei!“ Teller und Becher werden häufig mit Maisstärke beschichtet. Klingt erst mal gut. Ist es aber nicht wirklich – denn der meiste Mais hierfür stammt aus Monokulturen aus den USA. Dieser Mais ist oft genmanipuliert oder mit Pestiziden belastet.

Weitere Knackpunkte: Die Palmblätter stammen meist von Palmölplantagen aus Indonesien, Malaysia oder Südamerika. Nicht selten wird dafür Regenwald abgeholzt (gute Infos dazu beim WWF). Es folgen: Monokulturen, Pestizide, Herbizide etc. und natürlich der Transport nach Deutschland. Alles in allem ein ziemlich gewaltiger ökologischer Fußabdruck. Klar – es geht anders – hier ein Beispiel aus Kolumbien:

 

Und was ist mit Zuckerrohr-Einweggeschirr?

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Wenn der Saft aus dem Zuckerrohr gepresst wurde bleibt eine faserige „Bagasse“ übrig – Material für alternative Teller

Genau das Gleiche: Wenn man Zuckersaft aus dem Zuckerrohr auspresst, bleiben faserige Reste übrig – Bagasse genannt. Aus diesen Resten werden die Einwegteller gepresst. Klingt super, nur leider gilt auch hier: Zuckerrohr ist ein gefragter nachwachsender Rohstoff. Auch diese Pflanzen stehen oft auf Plantagen, für die Regenwald abgeholzt wurde. Plantagen=Monokultur=Pestizide… Und letztlich müssen auch Zuckerrohrprodukte zum Beispiel aus Südamerika nach Deutschland transportiert werden. Klar, wer ein bisschen rumsucht findet Ausnahmen, denn Zuckerrohr-Geschirr aus ökologischem Anbau gibt es schon, manchmal ist es sogar  fairtrade. Aber es ist leider nicht die Regel. Und den Transport hat man trotzdem – aber immerhin!

Sind Palm- oder Zuckerrohrteller kompostierbar?

Ja – aber nur wenn der Komposthaufen über 60 Grad heiß wird hat und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit hat. Das heißt: Wer in den Tropen lebt und das Bio-Geschirr es dort auf den Kompost schmeißt – kein Problem! Wer in nördlichen Breitengraden lebt, hat leider Pech mit dem Heimkompost. Aber: Die industriellen Kompostieranlagen (dort landet der Inhalt der Biotonne) würden es schon schaffen, Zuckerrohr- oder Palmblattteller zu kompostieren. Theoretisch…

Thomas Fischer von der DUH fasst das „Kompostier-Dilemma“ so zusammen:  „Dummerweise sehen Palm- oder Zuckerrohrteller den Plastikvarianten so ähnlich, dass die Maschinen der industriellen Kompostieranlagen sie ebenfalls als Störstoffe aussortieren.“ Und dann? Dann werden sie verbrannt.  Das ist leider das Gleiche, was passiert, wenn man das alternative Geschirr direkt in den gelben Sack oder in den Restmüll schmeißt.

Palmblatt- und Zuckerrohr-Geschirr? Ab in die Biotonne! Und dann?

Ganz anschaulich im Video bei 2.55 Min:

Was ist mit Bio-Plastik?

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PLA-Becher sehen fast so aus wie Pappbecher – nur sind sie meist durchsichtig!

Bei Bio-Geschirr werden Becher oft aus dem Biokunsstoff PLA (Polylactid) hergestellt. Aber die Definition von Bioplastik ist verwirrend: Bio ist hier nicht gleich bio und schon gar nicht kompostierbar!

Es gibt es zwei Arten von Bioplastik: „biobasiert“ und „biologisch abbaubar“. Und jetzt das Kleingedruckte:

Biobasiert heißt: Der Kunststoff (zum Beispiel PLA-Becher) besteht teilweise oder vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr etc. ABER: Es können auch fossile Rohstoffe wie Erdöl drin sein! Und es gibt keine Vorschrift die sagt, dass der Mais oder das Zuckerrohr biologisch sein müssen. Gentechnisch veränderter Monokulturanbau aus den USA ist hier eher der Normalfall. Biobasierter Kunsstoff kann biologisch abbaubar sein –  muss aber nicht! (Quelle: Umweltbundesamt)

Biologisch abbaubarer Kunststoff heißt: Der Kunststoff soll kompostierbar sein. Aber Stopp. Keiner hat gesagt „zu Hause kompostierbar“ – nein, vollkommen unrealistisch, das würde nämlich ewig dauern. Gemeint ist hierbei: abbaubar in industriellen Kompostieranlagen!

Was denn jetzt: Taugen PLA-Becher etwas?

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Immernoch besser als PLA: Der Thermosbecher…

Schön – wir fassen zusammen: Biokunststoff muss nicht komplett aus nachwachsenden Rohstoffen wie zum Beispiel Mais  bestehen, es kann durchaus auch was Fossiles mit dabei sein. Auch stammen die nachwachsenden Rohstoffe häufig aus Monokulturen und sind gentechnisch verändert. Was die Kompostierung angeht gilt das gleiche wie bei den anderen Alternativen – es scheitert an der Praxis.

Fazit: 100 Prozent echtes Bioplastik wäre eine Option! Sprich: Aus nachwachsenden Rohstoffen, nicht aus Monokulturanbau, nicht gentechnisch verändert. Und: Ein halbwegs ökologischer Transport!  Allerdings nur, wenn die großen Kompostieranlagen sich darauf einrichten. Und das passiert vermutlich erst dann, wenn es sich für sie finanziell lohnt!

Palmblatt, Zuckerrohr, PLA: Was ist denn nun DIE Lösung?

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Momentan eine gute Lösung: Pappteller aus der Region!

Es hilft alles nichts. Palmblatt- Bioplastik und Zuckerrohr-Geschirr sind gerade hip und trendy und klingen auch total „bio“ und „nachhaltig“! Aber der ökologische Rucksack ist schwer.

Es sei denn man findet einen Hersteller, der alle Karten auf den Tisch legt und dabei gut punktet! Sprich: Sind Anbaugebiet (wo, wurde dafür Regenwald abgeholzt), Anbauform (Monokultur? Pestizide? Bioanbau?), Herstellungsweise (wurde z.B. zu Palmblättern noch was dazugemischt?) und der  Transportweg okay?

Die einfachste Alternative: Pappteller!

Wer jetzt im ganzen Einweg-Geschirr-Dschungel eine einfache und momentan vertretbare Lösung sucht: Pappteller! Aus der Region, versteht sich! Und ja, auch die sind oft beschichtet. Aber, das meint zumindest Thomas Fischer von der DUH, „die kann man auch in den Papiermüll schmeißen“. Kompostieren von Papptellern geht auch, wenn man sehr viel Zeit und Geduld mitbringt! Die ultimative Lösung des IchNehmsOhne-Teams: Thermosbecher und eigenen Teller mitbringen – funktioniert super, ist nur eine Gewohnheitssache. Aber hey, wir haben’s auch geschafft…!

Und noch was…

…Das Thema ist riesig und gerade im Bereich Plastik-Alternativen tut sich gerade viel – das wird unser nächstes Thema. Wir freuen uns deshalb über Tipps, Anregungen und neue Erkenntnisse!

Miriam

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Über ichnehmsohne

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21 Antworten zu Palmblatt, Zuckerrohr und Co – alternatives Geschirr: DIE Alternative?

  1. Marion Thiele schreibt:

    Ja, es ist so eine Sache mit dem angeblich ach so „umweltfreundlichen“, „ökologischen“ Einwegprodukten! Wir kommen selbst aus der Gastronomie und haben vor Jahren aus dem eigenen Bedarf heraus ein Produkt für den Cateringbedarf entwickelt- wir wissen also wovon wir reden. In Ermangelung der Backtechnik zur Herstellung dieser speziellen Formbackwaren haben wir dazu eine weltweit einmalige, patentierte Backtechnik mit entwickelt und bieten nun schon seit Jahren im Direktvertrieb unsere unter der EU- Marke „Füllett“ bio-vegan nur aus einer Weizen- und Roggenmehlmischung, Wasser, Salz gebackenen Cups in 4 Größen an. Was nicht mit verzehrt wird, ist reiner Speiseabfall und nach 14 Tagen auf jedem herkömmlichen Komposthaufen abgebaut!! … einfach mal auf unsere Website http://www.fuellett.de schauen;

    … und wenn wir endlich einen weitsichtigen Investor finden und so einen hochleistungsfähigen Backautomaten finanzieren könnten, dann könnten wir ggf. sogar auch „TO-GO- Kaffebecher“ backen, da unsere Füllett nämlich auch heiße Suppen, also logischerweise dann auch Kaffee aufnehmen können ;-))

    • ichnehmsohne schreibt:

      Hi liebes Fuellett-Team, das war jetzt clever platzierte Werbung für euer Patent…;-) Aber schöne Idee…was uns interessieren würde: Wer kauft eure eßbaren Verpackungen? Auch kleine Läden? Imbiss-Stände? Viele Grüße und viel Erfolg, Miriam

      • Marion Thiele schreibt:

        Hallo,
        wie gesagt, wir haben keine „Verpackung“ im herkömmlichen Sinne sondern stellen eine schalenförmige Backware (!) , also auch ohne Deckel (!) etc. her – nicht wirklich was für Läden oder so… ; Imbissstände, ja klar, wenn die denn unseren derzeitigen Preis bezahlen wollen 😉 …; für einfallslose Pommes mit Mayo/ Ketchup etc. ist es etwas wie „Perlen vor die Säue geworfen“! Da sollte schon mehr „kulinarischer Pfiff dahinter“ stehen um dann unserer Füllett als Backware (also auch wirklich zum mittessen) entsprechend kalkulieren zu können – alles umfangreich auf unserer Webseite unter der Rubrik „Produktinformation“ zu lesen.
        UND: unser Kundenklientel ist rein gewerblich – wir können keine Privatkunden beliefern (geht aus verpackungstechnischen/ logistischen Gründen alles auf Palette in entsprechenden Mengen, wie in unserem Shop angegeben, raus.)

  2. Susanne Nager IT schreibt:

    hey, danke für den ausführlichen Artikel. Wir machen Computermäuse mit Gehäusen aus ähnlichem Biokunststoff (PLLA) und haben einiges dazu recherchiert. Eine Quelle für Biopolymere aus fairem Zucker, wie du sie ansprichst haben wir allerding nicht gefunden. Könntest du mir den Link dazu schicken? Vielleicht könnten wir das Material verwenden. Uns ist es wichtig, dass die Lieferkette unserer Maus fair ist, aber bei den Rohstoffen für den Kunststoff tun wir uns noch schwer. Und Papp-Alternative oder weglassen kommt für uns leider nicht in Frage ….

    • ichnehmsohne schreibt:

      Hallo, interessantes Projekt mit den Mäusen…Unsere Quelle hierfür ist hauptsächlich das Umweltbundesamt – evtl. dort einfach mal nachfragen. Auf die schnelle weiß ich kein Hersteller der Bioplastik aus fairem Zucker herstellt. Ich habe gerade nochmal bei einigen Anbietern geschaut, aber die verschleiern die Herkunft der Zutaten ziemlich – es ist mühsam, aber man müsste die einzeln anschreiben und genau fragen, wo den nun das Zuckerrohr herkommt und wie es angebaut wurde. Wenn ich was finde, gebe ich gerne bescheid! Viel Erfolg und viele Grüße, Miriam

  3. Jascha schreibt:

    Vielen Dank für diesen toll recherchierten Beitrag! Ihr habt natürlich Recht: KEIN Einweggeschirr ist natürlich die beste Lösung, aber falls das einfach keine handhabbare Lösung ist (z.B. für Take Out Getränke, wenn die Käufer nicht ihre eigenen Becher mitgebracht haben), ist Bio-Einwegverpackung doch immer noch besser als generisches Plastik, oder=

    • ichnehmsohne schreibt:

      Danke Jascha!
      Wenn du mit Bio-Einweg Pappgeschirr (aus der Region) meinst – was danach auch im Papiermüll landet – yes! Bioplastik ist umstritten – und da ist ja wieder das Recyclingproblem…Erzähle uns gerne von deinen Erfahrungen! Viele Grüße!

  4. Windmaus schreibt:

    Hallo zusammen
    Ich lese schon eine Weile still mit. Auf meinem Weg in ein möglichst plastikfreies Leben habt ihr mir schon sehr viel geholfen. Danke dafür.
    Zum Thema Plastik-Alternative; NaKu aus Österreich. http://www.naku.at. Sie produzieren Artikel aus heimischem Mais/Kartoffeln/Getreide. Ich liebe die Vielseitigkeit der Frischhaltebeutel (Einkauf/Lagerung/Entsorgung) und seit ich gelesen habe, was für Bakterien sich auf Holzbrettchen tummeln, benutze ich auch die Schneidebretter von NaKu.
    Liebe Grüsse

    • ichnehmsohne schreibt:

      Hallo Windmaus, danke für den Link! Habe mir die Naku Seite gerade mal angeschaut. Super, dass die Firma versucht die Materialien ein Europa zu bekommen. Weißt du, ob die Materialien „bio“ sind oder können die auch aus europäischen Monokulturenstammen? Ich finde dazu nichts auf der Seite, nur diesen Satz: „Wir sind bemüht Rohstoffe aus europäischen Anbaugebieten zu verwenden, lassen möglichst vor Ort produzieren und auch die Vertriebswege werden so kurz wie möglich gehalten.“ Das blöde ist nur, dass das Recyclingproblem damit auch noch nicht gelöst ist, weil PLA von den industriellen Kompostieranlagen als „Plastik“ aussortiert wird. Oder gibt es in Österreich evtl. schon Anlagen, die Bioplastik kompostieren? Das wäre genial!Aber immerhin mal ein Bioplastik-Hersteller, der sich bemüht seine Materialien nicht aus den USA zu beziehen!

      • Windmaus schreibt:

        Hallo! Ich habe die Frage direkt an NaKu geschickt, die Antwort wird in Kürze kommen. Zu der Kompost-Frage; ich wohne in der Schweiz, kann also nicht sagen, wie es in Österreich läuft. Als ich jedoch mit den Naku-Säckli begonnen habe, habe ich mich bei der Recycling-Station meines Vertrauens erkundigt und die antworteten, dass es bei ihnen problemlos möglich sein, die Säckli und sogar die grösseren Artikel von Naku zu kompostieren.
        Liebe Grüsse

      • ichnehmsohne schreibt:

        Super! Dann ist die Schweiz ja um einiges weiter als Deutschland – hier sind die Kompostieranlagen nicht auf Bioplastik eingestellt!Danke für die Nachfrage bei NAKU!

      • Windmaus schreibt:

        Hier die Antwort direkt von NaKu;
        Die Rohstoffe, die wir für unsere Produkte nutzen, stammen aus konventionellem europäischem Anbau. Die Rohstoffe für Bioplastik werden derzeit auf nur 0,006% der weltweiten Ackerfläche angebaut. Deswegen konzentrieren wir uns momentan darauf, Natürlichen Kunststoff weiterzuentwickeln und weitere Anwendungsmöglichkeiten dafür zu finden.
        Es wäre auch unser Wunsch, dass die Rohstoffe aus biolgischer Landwirtschaft stammen und der Landbau gänzlich auf Bio umgestellt wird. Wir bemühen uns Schritt für Schritt, unsere Produkte so ökologisch wie möglich zu machen.

        Beim Thema Rezyklierung muss man zwischen unseren Sackerln und den festeren Produkten wie Flaschen unterscheiden. Die Sackerl werden in Österreich kompostiert und sind innerhalb von 7 Tagen in professionellen Anlagen nicht mehr als Sackerl erkennbar. Am Ende ergeben sie Kompost der Güteklasse A.
        Bei den Flaschen ist das Material etwas dicker, deswegen dauert es eine Spur länger, bis sie kompostiert sind. Es entstehen auch laut unseren Tests keine Probleme, wenn die Flasche in eine PET-Anlage gerät. Diese PET-Anlagen sind so geschickt konzipiert, dass sie mit Lichtstrahl und Kamera erkennen, welches Material sie vor sich haben. Das PLA wird aussortiert und kann dann thermisch verwertet werden.

      • ichnehmsohne schreibt:

        Hallo Windmaus, das klingt so als wäre auch Österreich, was die Kompostieranlagen angeht, um einiges weiter! Dann macht es durchaus Sinn, die Bioplastiktüten zu nehmen und zum Biomüll zu tun…dann ist da nur immer die Frage, was ist besser (von der Ökobilanz her): Bioplastik oder Papiertüten…aber schließlich kann man nicht alles in Papier verpacken! Nochmals danke für dein Engagement, wenn du noch weitere Infos dazu hast, immer gerne! Viele Grüße, Miriam

  5. Anni schreibt:

    Sehr interessant. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob biologisch abbaubare Verpackung etc. wirklich so sinnvoll. Ist. Würde auch eher zu Mehrwe greifen.

  6. Aron schreibt:

    Wäre denn Geschirr aus Lebensmitteln (gutem Mais, eßbaren Stoffen) besser? Ich denke nein, denn die sind zum Essen da (und nicht zum Wegwerfen)!! Daher ist wohl Mehrweg wirklich die einzige Alternative, jedenfalls kein Palm-irgendwas….

  7. Rabin schreibt:

    Bibo bringt es sauber auf den Punkt. Mehrweggeschirr bleibt immer noch die beste Lösung. Hut ab für die ausführliche Recherche.

  8. Hat dies auf Fundstücke aus dem Internet rebloggt und kommentierte:
    Super recherchierter Beitrag zum Thema „Bioplastik“ von IchNehmsOhne – mir wäre auch spontan eingefallen selber mitbringen als gute Lösung.

    • ichnehmsohne schreibt:

      Danke widerstandistzweckmaessig! Klar, selbst mitbringen ist echt nicht so viel Aufwand…die andere Lösung wäre, die Händler davon zu überzeugen dass sich Mehrweggeschirr und Geschirrspülmaschine lohnt!Und vielen Dank für’s Rebloggen!!

      • Bei Veranstaltungen vom Kostnixladen wird „normales“ Geschirr verwendet und das dann mit der Hand abgewaschen. Wenn ein paar Leute zusammen greifen, dann funktioniert das auch bis zu einer gewissen Veranstaltungsgröße.

        lg
        Maria

  9. Bibo59 schreibt:

    Eine Möglichkeit wäre auch: Jeder bringt sein eigenes Essgeschirr mit. Oder Holzbrettchen.

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