Prädikat „megaschwierig“: Die Flops

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Wenn wir die „saure Zitrone“ verleihen könnten: Hier unsere Kandidaten!

Bei diesen Produkten schwankt unsere Laune zwischen ratlos und sauer, zwischen genervt und resigniert, zwischen aufgeben und weitermachen. Die Laune würde sich aber bei jedem Tipp und Trick wieder nach oben beamen lassen…! Hier die größten „challenges“ des #IchNehmsOhne-Experiments!

Käse im Supermarkt (inkl. Biosupermarkt!):

Leidige Diskussion, ob die Tupperschüssel AUF der Theke nun geht oder nicht. Auf die Waage darf das Teil nämlich auf keinen Fall (Hygienerisiko!). Gnädiges Angebot mancher Verkäufer: Sie wiegen den Gouda auf einem Papier ab (Vorschrift!) und kippen ihn dann AUF der Theke (kein „reiner“ Bereich mehr) in die Schüssel. Problem: Das Käsepapier verwenden sie selbst zum Abwiegen nur einmal (Vorschrift) und schmeißen es weg. Fazit: An Verpackung nur die Plastiktüte, die nochmal obligatorisch um die in Papier gehüllten Käsestücke kommen würde, gespart!

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Auch eine beliebte Variante: Käse, den es auch offen an der Theke gibt, schon mal vorpacken….

Käse in kleinen Läden:

Viel einfacher, letztendlich entscheidet der ChefIN wie flexibel und „königlich“ sie ihre Kunden behandeln. Und wie sie das Hygienerisiko „Tupperschüssel auf der Waage“ einschätzen. Gute Erfahrungen haben wir mit kleinen türkischen Läden gemacht und Reformhäusern.

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Das wäre unser Traum!

Müsli:

Easy –dachten wir! Und nein, wir sind weder zu Rewe noch zu Aldi gerannt! Sondern in trendige, vor Start-ups nur so strotzende Viertel mit den „healthyveganlactosefrei-ohneTierprodukte“ Werbetafeln in den stylischen Schaufenstern!

Die Szenen drinnen: Mit Lady-Di-Augenaufschlag überreichen wir unsere Müslidose mit der Bitte um 500 Gramm „Ammaranth-Hirse-Schoko-Müsli-nur-mit-Rohrzucker“.

Wir bekommen: Mitleidige Blicke junger, hipper, auf Lohas (lifestyle of health and sustainability;-) spezialisierter Müsli-Verkäuferinnen auf unsere Dose. Und danach auf uns. „Tut uns leid wir verkaufen das Müsli nur in Papprollen. Abfüllen dürfen wir nicht.“ Dann der Geistesblitz: „Aber Sie können die Verpackung super recyceln! Das ist Karton mit zwei Plastikdeckeln!“ Nachdem wir uns diese Szene ein paar Mal gegeben hatten, waren wir so frustriert (und unterzuckert!), dass wir uns erst mal die Familienpackung Schoko-Müsli (mit Zucker!) schön in Plastiktüte und Pappkarton von Aldi reinpfeiffen mussten!!!

Wir freuen uns aber über alle Müsli-Tipps…ob zuckerfrei oder nicht egal, mittlerweile sind wir da ja gar nicht mehr wählerisch;-)!

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Die größten Flops bis jetzt…und größten Herausforderungen für die #IchNehmsOhne-Zukunft!

Weitere „challenges“:

Couscous, Reis

Zahnpasta, Shampoo, Duschgel, Bodylotion, Gesichtscreme…ist ein Problem, wenn man nicht ein kleines Labor aufmachen möchte, um alles selbst zu brauen!

Chips, Kekse, Schokolade…und jetzt bitte keine Kommentare wie „is eh ungesund…“!

Wer eine dieser „challenges“ gemeistert hat…chapeau…wir freuen uns riesig über Tipps!!!

Miriam

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Über ichnehmsohne

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34 Antworten zu Prädikat „megaschwierig“: Die Flops

  1. Mia schreibt:

    Ich benutze seit über einem Jahr die Swak (http://www.swak.de/), die ich auf dem Heldenmarkt in Stuttgart kennen gelernt habe mit Zahnsalz = Madrellsches Salz aus dem Glas (z. B. vom Waschbär), das eine zahnähnliche Substanz ist. Ich hatte mir nämlich Sorgen wegen dem Flourid gemacht. Dazu nehme ich außerdem Zwischenzahnbürsten, mit denen ich umwelttechnisch nicht zufrieden bin. Sie putzen aber sauberer als Zahnseide (echte Zahnseide gibts bei Waschbär).
    Meine Zahnärztin ist zufrieden, was für mich auf jeden Fall ein Kriterium ist. Schließlich muss es ja auch FUNKTIONIEREN!

    • ichnehmsohne schreibt:

      Danke für den Tipp! Wir waren ja auch auf dem Heldenmarkt, aber in Bochum. Waschbär hab ich gesehene, aber die haben dort mehr das „T-Shirt“ vorgestellt. Aber den Link schau ich mir mal an.

  2. Chrissi schreibt:

    Tolle Seite und tolles Projekt, dafür erstmal Daumen hoch!
    meine Tipps für eure „harten Fälle“:

    Zahnpasta-Alternative: Hab mir Zahnputzpulver selbstgemacht mit Schlämmkreide (Calciumcarbonat), Xylith (Birkenzucker) und ätherischem Öl (z.B. Pfefferminze). Wird in ein kleines Schraubglas gefüllt und die angefeuchtete Zahnbürste in das Pulver getaucht. Man muss sich aber erstmal dran gewöhnen, dass es nicht so schäumt. Fragt doch mal eure Apotheke des Vertrauens, ob sie sowas herstellt und in ein mitgebrachtes Schrubglas füllt?

    Shampoo: Nach endlosem Ausprobieren von Haarseife, Lavaerde usw. bin ich auf Shampoobars gestoßen. Hat alles gute eines NK-Shampoos außer eben Wasser, Konservierungsstoffe und Verpackung. Die von L*sh haben aber leider keine guten Inhaltsstoffe, daher hab ich meine aus einem Shop auf dawanda bestellt, wo es auch lecker riechende Seifen gibt 🙂

    Statt Duschgel kann man auch Seife oder eben solche Waschstücke auf Tensidbasis verwenden.

    Bodylotion und Cremes kann man ganz leicht mit herkömlichem Öl ersetzen (Olive, Mandel usw.) oder auch als feste Form: Massagebar. Kokosöl duftet hier nicht nur gut, sondern ich nehm ein witziges bisschen nach dem Haarewaschen und knete es in die Spitzen – super gegen Spliss und leichter kämmen lassen sie sich auch – aber Vorsicht! Nur wenig in die Haarlängen, sonst wirds fettig!

    Verpackungsarme Putzmittel hab ich hier in einem Blogbeitrag beschrieben:
    http://www.utopia.de/blog/frecherengel/putzen-kann-so-schoen-sein

    Weiter so!
    Liebe Grüße, Chrissi

    • ichnehmsohne schreibt:

      Danke für das Lob und vor allem auch für Deine Tipps!! Darüber freuen wir uns riesig! Leider habe ich keine Apotheke des Vertrauens..aber fragen kostet ja nix. Aber verpackungsarmes Putzen werde ich auf jedenfall ausprobieren und berichten!

  3. Mymy schreibt:

    Hallo!
    Ich kenne hier in Düsseldorf ein kleiner Laden wo man flüssiges Waschmittel in der eigenen Glasflasche auffüllen lassen kann. In diesem Laden werden Naturtextilien und Biowaschmittel verkauft. Hatte vorher mit Waschnüssen versucht aber es ist nicht so schön für die Leute in Asien, die sie es jetzt wegen des erhöhten Preises nicht mehr leisten können, weil wir Europäer plötzlich ganz scharf darauf sind…
    Aber ich würde euch gerne mein Tipp geben: Zero waste home von Bea Johnson (http://zerowastehome.blogspot.de/p/tips.html). Ich habe das Buch gelesen und es ist sooooo interessant. Sie lebt seit drei Jahren mit ihrer Familie müllfrei. Es hat mein Blick definitiv geändert. Sie gibt für jeden Bereich im Haus machbare nützliche Tipps. Es gibt sogar ein App wo man Adresse finden kann (auch in Köln!). Leider kannte ich keiner der mitmachen wollte… bis ich euer Blog entdeckte. Schade dass ich beim Heldenmarkt nicht kommen konnte. Ich hätte euch sooo gerne getroffen! Und vielleicht auch andere Mitstreiter aus Düsseldorf….
    Macht weiter so!
    Liebe Grüße!

    • ichnehmsohne schreibt:

      Liebe Mymy, vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Und vor allem großen Dank für die Tipps. Das Buch klingt toll und das schaue ich mir mal an. Weißt du noch, wie die App heißt? Ich habe mir eine App (glaube heißt: Plastics) runtergeladen. Sie soll mir anhand des BArcodes den Plastikanteil mitteilen, funktioniert nur leider nicht…zumindest bei mir nicht. Schade, dass Du es nicht zum Heldenmarkt schaffst. Wenn du in deinem Freundeskreis mindestens einen Mitstreiter findest, dann könnt ihr es ja auch mal versuchen – das hilft auf jedenfall! Liebe Grüße und wir berichten vom Heldenmarkt auf Twitter unter #IchNehmsOhne und später auf dem Blog! (jb)

  4. Polly schreibt:

    Zu Schokolade fällt mir spontan ein: mal bei den „üblichen Verdächtigen“ die offene Theken führen nachfragen, ob sie direkt in ein mitgebrachtes Gefäß abfüllen. Häufig sind es ja Pralinen, die offen verkauft werden, aber immer öfter sieht man auch Schokolade.

    Ein bißchen musste ich mich wundern, dass offenbar kaum ein/e Verkäufer/in die „Tara“-Taste seiner/ihrer Waage kennt 😉

  5. Stadtpflanze schreibt:

    Ich hab das Datum gesehen, aber falls du noch etwas für deinen Chips-Appetit brauchst: Man kann auch hier umdenken und keine „Knabberei“, sondern eine Mahlzeit (oder einen Teil einer Mahlzeit 😉 ) daraus machen.

    Ich habe meinen Chips-Appetit dadurch in den Griff bekommen.

    Kartoffeln kleinschneiden und mit Schale frittieren bzw. mit viel Fett Öl (aus der Glasflasche, wenn das nach deinen „Regeln“ geht) und kräftig würzen – Salz, Paprika, Chili, zum Beispiel. Das Fett kann man vorher abtropfen lassen, indem man die Kartoffeln auf einen feinen Gitter oder einem Teller liegen lässt. Siedend heiß sollte man sowieso nichts essen. 🙂

    Schmeckt halt wie Chips – und hilft ganz nebenbei sich selbst anzutrainieren, dass „Chips“ ab jetzt eine Mahlzeit sind, keine Knabberei. Schmeckt auch bei mir wirklich nicht wie Pommes. Sonst die Kartoffelscheiben einfach dünner schneiden oder eine Reibe mit einem Schlitz zur Hilfe nehmen.

    Super schmeckt daran auch Tomatenmark, obwohl das wieder Verpackungsmüll bedeutet.

    • ichnehmsohne schreibt:

      Klasse, vielen lieben Dank!! Ich werde das mal ausprobieren. Seitdem esse ich auf jedenfall viel, viel weniger Chips, da mich die Verpackung wahnsinnig macht. Danke noochmal! (jb)

    • Hallo Stadtpflanze!

      Ich mache die Kartoffelscheiben lieber im Backrohr, dünn hobeln und mit einem Hauch Öl bestreichen und dann ab ins Backrohr. Werden auch knusprig sind aber nicht so fett.

      Wie Chips sind sie nicht, aber sie schmecken echt sehr lecker!

      lg
      Maria

      • Stadtpflanze schreibt:

        Wenn man Fett sparen muss oder möchte, ist das natürlich eine gute Alternative. 🙂

  6. Ulrike schreibt:

    Zum Thema Zahnpasta habe ich die Idee, dass diese auch irgendwie in ein (Pfand)glas verpackt werden könnte??? Beim Googlen bin ich darauf aufmerksam geworden: „Christiane Hinsch Zahnsalz, 50g“ abgepackt in einem brauen Glas. Leider kann ich euch nicht sagen, ob es schmeckt 😦
    Zu Kosmetik fallen mir, außer Wieder abfüllen in einigen ausgesuchten Bioläden, die Produkte von „schönes sein“ ein http://www.schoenes-sein.de/

  7. Maria schreibt:

    Für mich ist Aluminium halt keine wirkliche Alternative. Damit fällt Tube und Schokolade schon mal raus.

    btw. Diese Woche habe ich das Thema Aluminium als Schwerpunkt, weil mir das mit den Umweltschäden beim Abbau von Aluminium sehr am Herzen liegt.

    lg
    Maria

  8. Zora schreibt:

    Also, ein paar Tips hätt ich noch:
    – Reis gibt’s im Kaufland im Pappkarton – ist sogar fair trade.
    – Zahnpasta kann entweder super leicht selbstgemacht werden, oder als Alternative empfiehlt sich Ajona. Ist ’ne winzig kleine Metalltube (dunkelrot), die’s in jedem Drogeriemarkt gibt. Sehr ergiebig, recht günstig.
    – Schokolade: „Die gute Schokolade“ (heißt wirklich so) gibts als Vollmilch für 1,- € fair trade und klimaneutral im dm, edeka, kaufland, da muss man schauen. Verpackt in Papier und Alufolie.
    – Shampoo: Spezielle Haarwaschseifen von Lush oder Savion (die sind dann auch bio). Haare nass machen, mit der Seife paar mal drüberstreifen, gewohnt aufschäumen. Statt Duschgel normale Seife benutzen.
    – Kekse: Cockies gibt’s teuer in Caffes oder Coffee Shops, meistens in Gläsern auf’m Tresen.
    – Chips: Vergessen oder selber machen: dünne Scheiben hobeln, in Öl wenden und backen. Schmecken anders, aber lecker.

    Ich hoffe, damit ein bissl weitergeholfen zu haben. Ich find es immer ganz wichtig, dass sich die Plastikverweigerer untereinander helfen. Ich geh mal weiter stöbern, was es hier sonst noch so zu entdecken gibt.
    LG Zora

    • ichnehmsohne schreibt:

      Dankeeee!!! Super Tipps!!! Langsam habe ich mich an die Chips-Abstinenz gewöhnt… nur wenn man krank zu Hause liegt, dann ist das eine enoooorme Herausforderung. Aber ich bleibe standhaft und den Prinzipien treu :)! Wir sammeln jetzt mal die Tipps und fassen sie zusammen! (jb)

      • Verena schreibt:

        Also ich habe jetzt die Tage Chips entdeckt, die in einer braunen Papiertüte verkauft wurden und wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, war es bei Rewe… Die scheinen aber auch ziemlich neu zu sein 😉

      • ichnehmsohne schreibt:

        Super, danke für den Tipp! Da werde ich direkt mal vorbeischauen!! (jb)

      • Verena schreibt:

        Also, ich habe jetzt mal nachgeschaut und eine Tüte bei Basic zur Probe gekauft… Leider ist sie innendrin komplett mit einer elastischen Plastikschicht überzogen, also irgendwie noch unangenehmer als die Chips in dieser anderen Verpackung. Davon abgesehen schmecken sie nicht sehr lecker. Marke heißt übrigens „Lant Chips“. Muss wohl doch mal probieren, Chips im Ofen zu machen, während ich Brot/Kuchen darin backe 😉

  9. Hallo Christine!

    Nein, das ist wohl ein regionaler Einzelgänger. Inzwischen gibt es aber einige Initiativen.

    Katja hat z.B. http://wenigerabfall.wordpress.com/2014/01/16/es-tut-sich-was/ daraüber geschrieben.

    lg
    Maria

  10. IchNehmsOhne - Christine schreibt:

    Hallo Maria,

    toll, dass es in deinem Reformhaus Müsli-Getreide ohne Verpackung gibt! In dem bei uns um die Ecke (Köln) leider nicht. Wahrscheinlich gibts da von Besitzer zu Besitzer auch Unterschiede. Gehört deiner zu einer Kette, nach der man suchen könnte?

    Liebe Grüße,
    Christine

    • Verena schreibt:

      In Berlin habe ich im „Veganz“_Supermarkt in Friedrichshain Trockenobst, Nüsse und Müsli (Auch Knuspermüsli) zum Selbstabfüllen gesehen. 2014 soll eine „Veganz“_Filiale in Köln eröffnen, vllt haben sie das dann auch! Und für Mehl kannst du auch mal einen Ausflug nach Bornheim zum Apfelbacher Bioland-Hof machen. Die bieten verschiedenes Getreide lose an und haben eine Mühle zum Mahlen nebendran stehen. Und wenn man schon mal dort ist: Im Garten Gemüse und Kräuter selber ernten, dann sind sie auch günstiger 🙂

  11. Nora schreibt:

    Gibts losen Reis nicht in Asialäden? Da stehen doch manchmal ganze 10k Säcke rum. Oder gibt es die nur als ganzes….
    Jedenfalls scheint mir, dass so ein Experiment dazu führt, dass man sich den ganzen Tag nur noch mit Einkaufen beschäftigt. Wer verdient denn wann das Geld, von welchem man dann die Einkäufe bezahlen kann ;-)?

    • ichnehmsohne schreibt:

      Ja, du kannst im Asia-Shop Jasminreis abfüllen lassen. Ja klar beschäftigen wir uns jetzt mehr mit einkaufen und vor allem den Produkten, die wir kaufen. Aber das ist doch gut – endlich nehme ich Dinge um mich herum wahr und packe sie nicht autoamtisch einfach in den Korb. Aber da wir nicht den ganzen Tag einkaufen müssen, hat die Arbeit auch noch Platz 🙂 (jb)

  12. Einfach wie beim Hände waschen, Seife in der Hand aufschäumen, weglegen, Kopf wie mit normalem Shampon weiter behandeln. Einziger Nachteil: Man muss das meist 2-3 x wiederholen, damit man genug Seife in den Haaren hat. Gut ausspülen. Eventuell mit Essig nachspülen, dann sind die Haare besonders weich.

    Ich habe relativ kurze Haare, es funktioniert super! Man darf sich halt nicht so viel Schaum erwarten wie bei einem konventionellen Shampon. Aber es geht ja um die Reinigungswirkung, oder?

    Die als solche deklarierten Haarseifen schäumen etwas mehr nach meiner Erfahrung nach. Wie gesagt gibt es zu kaufen in dem Geschäft mit den 4 Buchstaben, da gibt es eine Unzahl von unverpackten Kosmetik-Alternativen.

    Badezusatz mache ich in der Küche selbst, das macht Spaß und ich weiß, was drin ist.

    lg
    Maria

    • Sophia Mach schreibt:

      Das ist ja mein Stichwort! 😀 Ich siede Seife seid ner Weile selbst und mache eigentlich meine komplette Kosmetik selbst. Bis auf Wimperntusche und so. Es gibt z.B. ein ganz einfaches Rezept für ein superwirksames Deo z.B. macht man mit Natron und Ölen. Klar, da ist natürlich Verpackung bei, aber die ganzen negativen Folgen der Chemiebomben fallen weg. Die ganzen Kosmetika, die auf eurem Foto zu sehen sind, sind nämlich sicherlich weder für die Umwelt noch euch selbst gut verträglich. 😉 Diesbezüglich: Bitte auf die Inhaltsstoffe der Seifen achten. Sodium Palmate beispielsweise ist beispielsweise Palmöl, wofür ja bekannterweise Regenwald gerodet wird. Deshalb vermutlich auch Dein Tipp mit der Olivenöl-Seife, oder Maria? 🙂

      Seifenanwendung:
      Ich habe sehr langes Haar und mache das so: 1. Haare ordentlich nass machen, denn Seife schäumt nur in Verbindung mit Wasser. 2. Seifenstück ordentlich über den Kopf und die Haare schrubbeln, so dass überall viel Schaum entsteht, denn ohne Schaum keine Reinigungswirkung. Evtl. noch etwas Wasser über den Schopf kippen, damit es gut schäumt. 3. Ausspülen und mit einer sauren Rinse (1L Wasser mit 1-2 EL Apfelessig oder Zitronensaft) nachspülen, ansonsten kann es sein, dass die Haare belegt sind. Ich spüle danach noch mit Brita-gefiltertem Wasser hinterher, weil ich den Essiggeruch nicht mag. Tadaaa, tolle Flauschehaare.

      Hut ab nochmal für euer Projekt. Plastikverpackungen sind echt noch ein Thema, dem ich mich auch annehmen will. 🙂

  13. Guten Morgen!

    Ein paar der schweren Brocken habe ich so gelöst:

    Müsli kann man gut selbst machen. Die Zutaten bekomme ich unverpackt in einem Reformhaus, Rezepte für Müsli gibt es massig im Internet zu finden, auch Knuspermüsli.

    Shampon und Duschgel: Man muss ein wenig über den Rand hinausblicken. Die sehr alternative Möglichkeit ist einfach reine Olivenölseife, ev. Aleppo-Seife, für alles zu verwenden. Man kann damit duschen und auch die Haare waschen – übrigens kann man daraus auch ein wunderbares Flüssigwaschmittel selbst machen!

    Wers nicht ganz so alternativ mag – es gibt von einer bestimmten Firma mit 4 Buchstaben inzwischen eine große Vielzahl an Haarseifen und Duschseifen.

    Käse kaufen wir am Bauernmarkt oder im Hofladen, da sind sie nicht so zickig.

    Wirklich schwer wird es meiner Meinung nach bei Lebensmitteln, die ausschließlich im Ausland wachsen wie z.B. Reis. Aber auch da habe ich in einem Naturkostladen eine Möglichkeit gefunden, diesen lose einzukaufen.

    Manchmal ist es eine echt lange Suche, aber es lohnt sich!

    lg
    Maria

    • Rabin schreibt:

      Das mit der Seife zum Haare waschen interessiert mich auch. Wie ist das, einfach Kopf einseifen oder muss eine Seifenlauge hergestellt werden?

    • neuhier schreibt:

      ich habe noch einen Vorschlag zum Reis auch wenn die Lösung nicht ganz verpackungsfrei ist: mein taiwanischer Mitbewohner kauft immer Reis im 20kg Sack und da Reis ist ja über Jahre haltbar. so sinkt immerhin das Verhätniss Verpackung pro kg Inhalt drastisch

      • ichnehmsohne schreibt:

        Danke für den Tipp! Aber hat dein Mitbewohner mal versucht mit der eigenen Tupper Reis abfüllen zu lassen? Das geht auch 🙂 (jb)

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